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rhoenpaulus
Opfermann, E.:
Paulus, der Räuber von der Rhön.
72 S.; fadengeheftet;
2004; EUR 5,50
ISBN 3-935421-03-6

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Leseprobe

E. Opfermann hat in seiner Erzählung aus dem Jahre 1894 die Figur des Rhönpaulus frei von Pathos und Überhöhung dargestellt und zugleich ein reizvolles Bild der Menschen und ihrer Region gemalt, die einst "Das Armenhaus Deutschlands" genannt wurde, ein vergessener Winkel von herber Schönheit.

Die Vorgeschichte:

Herausgegegeben wurde diese Volksgeschichte aus dem Jahre 1894 von Edwin Bühner (Jahrgang 1911) und Anfang Februar 2004 ist der Titel im NordPark Verlag erschienen.
Es war die schnelle Umsetzung einer länger keimenden Idee und hatte wirklich sein Gutes:
Edwin Bühner hat den Druck und das Erscheinen dieses "Besonderen Heftes" noch erlebt. Am 9. Februar 2004 ist Edwin Bühner in Fischbach in Thüringen gestorben. Wir werden ihn nicht vergessen.
Er sammelte seit Jahrzehnten heimatkundliches Material über Kaltennordheim und die Vorderrhön und besaß nicht nur eine große Büchersammlung zu diesem Gebiet, sondern war in seinem hohen Alter so etwas wie das Gedächtnis der Region, voller Geschichten und Anekdoten, die weit in das vorige und vorvorige Jahrhundert reichten.

Besonders haben uns seine Erzählungen vom Rhönpaulus gefallen, dem gefürchteten Räuber aus der Rhön.
Beim leckeren Kaltennordheimer Rhönbier keimte der Entschluß, E. Opfermanns Geschichte vom Rhönpaulus wieder herauszubringen, die nur noch in alten Volksbüchern zu finden war.
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich für diese Geschichte aus der Rhön begeistern könnten ...

»Um die Person des Räubers aber hat die Sage im Bunde mit dem romantischen Sinn des Volkes ihr luftiges Kleid gewoben, und noch heute lebt er fort auf den Trümmern des einstigen Kohlbachhofes, der Rhön-Räuber Paulus... «

»Dem Rhönpaulus auf der Spur«

»In den Vorbergen des Rhöngebirgs, zwischen Bayern, Hessen und Thüringen, hauste vor 200 Jahren ein gefährlicher Räuber. Die Leute hatten solche Angst vor ihm, daß sie seinen Namen nicht auszusprechen wagten.«
Seine älteste Spur findet sich im Kirchenbuch der Rhöngemeinde Weilar: »Am 5. Februar 1736 ist Hanna Regina Paulin ein unächtes Söhnlein gebohren ...« Eine Art Robin Hood soll dieser Johann Heinrich Valentin Paul später geworden sein, ein Schrecken der Behörden. Zunächst war Schäfer mit Schlapphut und schwarzem Umhang, dann Soldat im Siebenjährigen Krieg, schließlich Schmuggler und Wegelagerer, einsam in einer Höhle hausend, angeblich mit Zauberkräften ausgestattet.
Den Rhönpaulus findet man heute nicht mehr in der thüringischen Rhön, doch die Landschaft hat sich im Lauf der Zeit wenig geändert. »Das Armenhaus Deutschlands« wurde die Region einst genannt, ein vergessener Winkel von herber Schönheit, dessen Bewohner – verunsichert von den Heimsuchungen der neuen Zeit – mit stiller Bewunderung zurückdenken an den schwarzbärtigen Räuber. Der war ein Rebell, der hat sich wenigstens getraut ...
(Aus einer Sendung von Uwe Stolzmann im DeutschlandRadio vom Sonntag, 1.August 1999 9:05

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