Bio-/Bibliographie

Geboren 1951 in Köln-Nippes. Nach einer Lehre als Verlagskaufmann  arbeitete er in verschiedenen Berufen. Er lebt in Wuppertal-Barmen.

Alfred Miersch

Mierschs Daten zeigen eine langjährige vielseitige Beschäftigung mit der Literatur: 1975-79 war er Herausgeber des Literaturmagazins „Tja", das in der alternativen Literaturszene als Geheimtip galt und ein Sprungbrett für Autoren wie Uli Becker und Günter Ohnemus war. 1980 gab er einmalig die Zeitschrift „Omnibus" heraus, als Versuch einer zeitgemäßen Anthologie mit Autoren wie Uli Becker, F.C. Delius, Joe Brainard, Anne Waldman, Jürgen Theobaldy u.a.
Seit jenem Jahr schrieb er eigene Bücher und beteiligte sich mit Prosa und Lyrik an über 40 Anthologien in Verlagen wie Rowohlt, Fischer, Kiepenheuer & Witsch, dtv, Maro und Schirmer/Mosel.
Das Verlegen lässt ihn scheinbar nicht los: im September  2000 gründete er den Nordpark-Verlag.

Auszeichnungen:

Kulturpreis Wuppertaler Bürger 1981.
Hungertuchpreis der Stadt Frankfurt 1982.
1. Lyrikpreis beim 4. Nordrhein-Westfälischen Autorentreffen, Düsseldorf 1984.
Förderungspreis Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen 1984.
2. Krimipreis beim 10. Nordrhein-Westfälischen Autorentreffen, Köln-Bonn 1997

Einzelveröffentlichungen

LAUTER HELDEN. Gedichte. Maro Verlag, Augsburg 1981.
AFRIKA LIEGT WEITER SÜDLICH. Geschichten. Verlag Affholderbach & Strohmann, Siegen 1985.
FALSCHER HASE. Geschichten. Deimling Verlag, Wuppertal, 1991.
STÄDTE BÜROS ZIMMER. Gedichte. Palmenpresse, Köln, 1992.
KÖLSCHER KAVIAR. Geschichte. Romanfürsorge, Wuppertal/Luzern 1999.

Tonkassetten:

GRÜSSE BIS DER TOD EINTRITT. Lesungen. S-Press, München/Düsseldorf, 1981.
DIE GRUPPE UND ALFRED MIERSCH. Live aus dem Schauspielhaus Wuppertal. Verlag "gruppe und musik", Schwelm 1986.